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Hebammenwissenschaft (voraussichtlich ab Wintersemester 2020/2021)

Voraussichtlich ab dem Wintersemester 2020/21 wird die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die einzige akademisierte Hebammenausbildung in Sachsen-Anhalt anbieten. Der Studiengang ergibt sich aus
einer EU-Verordnung und einem darauf basierenden Gesetz des Bundesgesundheitsministeriums. Der bisherige Ausbildungsberuf der Hebamme wird damit voraussichtlich ersetzt.

Die hier zu findenden Informationen dienen daher für einen ersten Überblick, sind jedoch noch nicht verbindlich!

Der Bachelor-Studiengang „Hebammenwissenschaft“ vermittelt fachliche Kompetenzen für die Hebammentätigkeit, die in den vergangenen Jahren zunehmend anspruchsvoller geworden ist und ist die Antwort auf den steigenden Bedarf an
evidenzbasiertem Hebammen-Wissen, das sich auf Forschungserkenntnisse stützt. 

Inhalt und Voraussetzungen

Der Studiengang führt zu zwei Abschlüssen: 

Bachelor of Science (B.Sc.) "Hebammenwissenschaft" und berufliche Zulassung als Hebamme 

Zulassungsvoraussetzung: Hochschulreife und ggf. weitere Voraussetzungen

Es stehen voraussichtlich 20 Studienplätze zur Verfügung. Die Regelstudienzeit des Studiengangs umfasst voraussichtlich 8 Semester. 

Das Studium soll sich aus Vorlesungen und Seminaren (Theorie) und aus praktischen Lernphasen zusammensetzen, die in Kliniken, Geburtshäusern, bei freiberuflichen Hebammen und im Dorothea-Erxleben-Lernzentrum der Universitätsmedizin Halle (Saale) stattfinden sollen.

Die zukünftigen Hebammen beraten und betreuen Frauen fachlich während der
Schwangerschaft, unterstützen und leiten sie während normaler Geburten an. Sie können Komplikationen des Geburtsverlaufs frühzeitig erkennen, versorgen Neugeborene und fördern die gesunde Entwicklung von Säuglingen, beraten Mütter im Wochenbett und während der Stillzeit und begleiten sie fachlich, betreuen Familien im Falle von erhöhtem interprofessionellen Unterstützungsbedarf bis zum
ersten Geburtstag des Kindes.

Was spricht für den Bachelor-Studiengang "Hebammenwissenschaft"?

  • Er vermittelt fachliche Kompetenzen für die Hebammentätigkeit, die in den vergangenen Jahren zunehmend anspruchsvoller geworden ist aufgrund 

    a) komplexer gesundheitlicher Versorgungsbedürfnisse (z.B. Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck…) und

    b) psychosozialen Bedarfs (z.B. Arbeitslosigkeit, belastende Lebenssituationen, Migration, Gewalterfahrung/Trauma,…)
  • Er lässt auf verbesserte geburtshilfliche Ergebnisse hoffen, wie in Neuseeland, Kanada, Schweden, Großbritannien, Australien und Island (Olafsdottir et al., 2018; Page, 2018).
  • Er steigert die Attraktivität des Berufs.

  • Er ermöglicht im Anschluss eine weitere Qualifizierung / Karriereoptionen, beispielsweise Master und Promotion.

  • Er ermöglicht die Anerkennung in europäischen Ländern (Mobilität).

 Was spricht für den Studienstandort Halle?

  • Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat viel Erfahrung mit Studiengängen für Gesundheitsfachberufe
  • Sie ist für die praktische Lehre gut ausgestattet: SkillsLab, Universitätsklinikum als Partner, Vernetzung mit anderen Kliniken, Geburtshäusern und freiberuflichen Hebammen
  • An der Medizinischen Fakultät lehren viele Dozentinnen und Dozenten unterschiedlicher Fachgebiete (Hebammenwissenschaft, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie, …).
  • Bereits seit 2007 gibt es Forschung zur gesundheitlichen Versorgung durch Hebammen und Familienhebammen an der Universitätsmedizin Halle (Saale).
  • Halle selbst ist eine lebenswerte Stadt, mit guten Wohnbedingungen, hervorragender Verkehrsanbindung, öffentlichem Nahverkehr und einem breiten Freizeitangebot.