Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
Teilnehmen
Ich möchte nicht teilnehmen
Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Evaluation eines Decision Coaching Programms zur Entscheidungsunterstützung im Rahmen der Prävention bei BRCA1/2-Mutationsträgerinnen

Kurztitel

  • EDCP-BRCA 

Laufzeit

  • August 2018 bis Juli 2021

Konsortialführung

  • Prof. Dr. Stephanie Stock - Uniklinik Köln, Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie, Köln

Konsortialpartner

  • Universitätsklinik Köln; Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Bergische Universität Wuppertal; Universität Konstanz

Mitarbeiterinnen

  • Anna Isselhard - Uniklinik Köln, Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie, Köln
  • Maren Töpper - Uniklinik Köln, Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie, Köln
  • Prof. Dr. med. Rita Schmutzler - Uniklinik Köln, Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs, Köln
  • PD Dr. med. Kerstin Rhiem - Uniklinik Köln, Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs, Köln
  • Prof. Dr. Anke Steckelberg - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Halle
  • Birte Berger-Höger - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Halle
  • Dr. med. Frank Vitinius - Uniklinik Köln, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Köln
  • Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu - Bergische Universität Wuppertal, Bergisches Kompetenzzentrum für Gesundheitsökonomik und Versorgungsforschung, Wuppertal

Förderung

  • Gemeinsamer Bundesausschuss Innovationsfonds

Projektbeschreibung

In Deutschland erkranken jährlich rund 70.000 Frauen an Brustkrebs sowie knapp 7.800 Frauen an Eierstockkrebs. Bei ca. 30 Prozent der Patientinnen liegt eine familiäre Häufung für Brust- und Eierstockkrebs vor. Rund 25 Prozent dieser Frauen tragen eine pathogene BRCA1- oder BRCA2-Mutation. Frauen mit dieser Mutation haben ein deutlich erhöhtes kumulatives Risiko, an Brustkrebs und/oder Eierstockkrebs zu erkranken. Die betroffenen Frauen haben verschiedene präventive Handlungsoptionen. Sie können beispielsweise das gesunde Brustdrüsengewebe sowie beide Eierstöcke/Eileiter prophylaktisch entfernen lassen oder an dem intensivierten Früherkennungsprogramm für die Brust teilnehmen. Für diesen Entscheidungsprozess ist es enorm wichtig, dass die Betroffenen gut beraten werden.

Das Projekt zielt darauf ab, die Entscheidungsfindung der Frauen durch ein strukturiertes, modulares und bedarfsadaptiertes Coaching zu unterstützen. So soll das Verständnis für Nutzen und Risiken der angebotenen Präventionsstrategien erhöht werden. Dies soll dazu beitragen, die Entscheidungskompetenz und -qualität der Ratsuchenden zu verbessern.

In bundesweit sechs Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs erfolgt eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie mit ca. 400 Frauen. Ratsuchende werden während des ersten Arztgesprächs für die Studie rekrutiert und per Zufall der Interventions- oder Kontrollgruppe zugeordnet. Die Teilnehmerinnen der Kontrollgruppe erhalten die Routineversorgung, die Teilnehmerinnen der Interventionsgruppe zusätzlich ein spezielles Entscheidungscoaching. Die Ratsuchenden der Interventionsgruppe werden in ihrem Entscheidungsprozess aktiv von Pflegefachkräften unterstützt. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 2,1 Millionen Euro gefördert.