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SIMaMCI Studie

Die Symptome der Demenz treten meist schleichend auf. In einer Vorstufe der Erkrankung zeigen sich leichte kognitive Störungen. Dies bedeutet, dass die Merkfähigkeit und das Gedächtnis eingeschränkt sind, ohne, dass die Fähigkeit den Alltag zu bewältigen, gestört ist. Neuen Forschungsergebnissen zufolge ist es von großer Relevanz die Therapie möglich frühzeitig, also beim Auftreten von leichten kognitiven Störungen, zu beginnen. Hier setzt die SIMaMCI-Studie an, bei der Simvastatin, ein schon viele Jahre erfolgreich eingesetzter Cholesterinsenker, entweder in einer hohen oder niedrigeren Dosierung eingenommen wird. Eine hochdosierte Einnahme dieses Präparats steht im Verdacht sich positiv auf die Progredienz der Störung auszuwirken. Diese Wirkung soll in dieser vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie eingehend untersucht werden.

Die Studiendauer erstreckt sich über 4 Jahre, in denen bei 13 Studienterminen unter anderem die Gedächtnisleistung untersucht, Blut abgenommen und eine körperlich-neurologische Untersuchung durchgeführt wird.

Die Studienteilnehmer sollten zwischen 55 und 90 Jahre alt sein und schon leichte Gedächtnisschwierigkeiten bemerkt haben. Des Weiteren ist ein Studienpartner erforderlich, der den Studienteilnehmer gut kennt und Auskunft über ihn geben kann. Die Vorbehandlung durch Cholesterinsenker sollte einen Zeitraum von 2 Jahren nicht überschreiten. Des Weiteren sollten in den vergangenen fünf Jahren keine neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen aufgetreten sein.