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Die intrauterine fetale Chirurgie

Bei der intrauterinen fetalen Chirurgie handelt es sich um eine medizinische Technik, durch die es möglich ist, bestimmte schwere Erkrankungen und Fehlbildungen des Kindes im Mutterleib zu behandeln. Dies ist besonders bei Erkrankungen wichtig, die unbehandelt zum Versterben des Kindes noch während der Schwangerschaft oder zu schweren gesundheitlichen Schäden führen würden.

Die Fetalchirurgie ist ein neuartiger medizinischer Fachbereich, der hohe Anforderungen an die Technik und den behandelnden Arzt stellt und daher wenigen spezialisierten Kliniken und erfahrenen Operateuren vorbehalten bleibt. 

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Einsatzgebiete für die intrauterine fetale Chirurgie    

Feto-fetales Transfusionssyndrom (twin-to-twin transfusion syndrome TTTS)
Das feto-fetale Transfusionssyndrom (TTTS) betrifft eineiige Zwillingsschwangerschaften, bei denen sich die Zwillinge den selben Mutterkuchen (Plazenta) teilen. Beim TTTS kommt es zum Blutaustausch zwischen den beiden Zwillingen über Schnittstellen der Blutgefäße (Anastomosen).
Gibt in dieser Situation ein Zwilling mehr Blut an den anderen ab, so kann es zu einem TTTS kommen.

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Kongenitale Zwerchfell-Hernie (congenital diaphragmatic hernia CDH)
 

Die angeborene fetale Zwerchfellhernie ist eine seltene Erkrankung und tritt bei etwa 1 von 2500 Kindern auf. Sie ist eine Entwicklungsstörung, bei der ein Loch im Zwerchfell entsteht und so eine direkte Verbindung zwischen Bauch- und Brustraum bildet, wodurch die Bauchorgane in den Brustraum gelangen können.

 

Je nach Menge der aufgestiegenen Organe wird die Lunge in ihrer Entwicklung und Funktion stark beeinträchtigt und kann sich in der Brusthöhle nicht richtig ausdehnen.

 

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Obstruktive Uropathie (lower urinary tract obstruction LUTO)
Obstruktive Uropathie
  ist ein Sammelbegriff für verschiedene Fehlbildungen, bei denen die ableitenden Harnwege eingeengt sind, so dass es zu einer Harnstauung beim Kind kommt. Die Folgen sind eine Verminderung des Fruchtwassers, dadurch entstehende Lungenhypoplasie und Niereninsuffizienz.

  

  

Fetaltherapie mittels Nabelschnurpunktion (Cordozentese)
Wenn es nötig ist, können dem erkrankten Feten bereits intrauterin mittels Nabelschnurpunktion ein oder mehrere Medikamente verabreicht werden (z.B. bei schweren Herzrhythmusstörungen des Feten).

  

  

Kontaktdaten

Direktor:
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Tchirikov

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin
Zentrum für Fetalchirurgie
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)

Sekretariat:
Claudia Heinrich
Telefon: (0345) 557-3250
Telefax: (0345) 557-3251

Kathrin Reinsdorf
Telefon: (0345) 557-3245
Telefax: (0345) 557-3251

Belegungsmanagement:
Kathrin Heller
Telefon: (0345) 557-5542
Telefax: (0345) 557-905542
               

Dokumentationsbüro:
Vera Gastel
Telefon: (0345) 557-2324
Telefax: (0345) 557-2448

Pflegerische Bereichsleitung:
Nicole Rostalski
Telefon: (0345) 557-1311

Kreißsaal:
Telefon: (0345) 557-2454
Telefax: (0345) 557-2450

Pränataldiagnostik/ Schwangerenspezialambulanz:
Telefon: (0345) 557-2126

Schwangerenstation
(präpartale Station):
Telefon: (0345) 557-2519
               (0345) 557-2521

Wochenstation
(postpartale Station):
Telefon: (0345) 557-2512
               (0345) 557-2515